Was ist MentaVis?
Menschen verhalten sich nicht losgelöst von ihrer Situation. Was wir wahrnehmen, entscheiden und tun, kann sich mit Anforderungen, Zielen, Beziehungen und verfügbaren Ressourcen verändern.
MentaVis setzt hier an:
Es hilft, solche Einflüsse geordnet zu betrachten und Zusammenhänge sichtbar zu machen – ohne Menschen auf ein Etikett oder einen einzelnen Messwert zu reduzieren.
MentaVis ist ein Analyse- und Entwicklungsansatz zur dynamischen Selbststeuerungsregulation. Das Modell betrachtet acht Regulatoren und ihr Zusammenwirken in Grund- und Kombinationsdynamiken. So entsteht eine strukturierte Grundlage, um über Verhalten, seine Bedingungen und mögliche Entwicklungsfelder ins Gespräch zu kommen.
MentaVis ist keine Diagnose und keine abschließende Bewertung einer Person.
Wie arbeitet MentaVis?
Am Anfang steht eine konkrete Frage oder Situation. Strukturierte Einschätzungen helfen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam mit den Erfahrungen und dem jeweiligen Kontext eingeordnet.
So lässt sich fragen: Was unterstützt wirksames Handeln? Was gerät unter Druck? Und welche Veränderung könnte im Alltag helfen?
Aus der gemeinsamen Auswertung werden konkrete nächste Schritte abgeleitet.
Nach ihrer Umsetzung wird reflektiert, was sich verändert hat und
wo eine Anpassung sinnvoll ist. MentaVis versteht Entwicklung damit als beweglichen Prozess: beobachten, verstehen, erproben und neu ausrichten.
Effizienz liegt in der Harmonie
des Zusammenarbeitens unter Druck
